Fachinformatiker Prüfungsvorbereitung

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Was sind Programmierparadigmen?

Programmierparadigmen sind unterschiedliche Ansätze, wie Programme geschrieben und strukturiert werden können. Sie helfen dabei, Probleme zu lösen und den Code zu organisieren. Hier sind die wichtigsten Paradigmen mit kurzen Erklärungen und Beispielen.

Wichtige Programmierparadigmen

  • Imperatives Paradigma: Der Fokus liegt darauf, wie etwas getan wird. Der Code besteht aus Anweisungen, die Schritt für Schritt ausgeführt werden.
    Beispiel: In Python:
     # Summe von 1 bis 10 berechnen summe = 0 for i in range(1, 11):
    summe += i print(summe) 
  • Objektorientiertes Paradigma: Der Fokus liegt auf Objekten, die Daten (Attribute) und Funktionen (Methoden) enthalten.
    Beispiel: In Java:
     class Auto { String marke;
    Auto(String marke) { this.marke = marke; } void starten() {
    System.out.println(marke + " startet!"); } } Auto meinAuto = new
    Auto("BMW"); meinAuto.starten(); 
  • Funktionales Paradigma: Der Fokus liegt auf Funktionen, die keine Seiteneffekte haben. Daten werden nicht verändert, sondern neue erstellt.
    Beispiel: In Haskell:
     summe :: [Int] -> Int summe zahlen = sum zahlen -- Summe von 1 bis
    10 main = print (summe [1..10]) 
  • Logisches Paradigma: Der Fokus liegt auf Fakten und Regeln, aus denen logische Schlussfolgerungen gezogen werden.
    Beispiel: In Prolog:
     vater(vater1, kind1).
    vater(vater2, kind2). eltern(X, Y) :- vater(X, Y). -- Frage: Wer ist Vater von
    kind1? ?- eltern(X, kind1). 

Warum sind Programmierparadigmen wichtig?

Jedes Paradigma eignet sich für unterschiedliche Probleme. Durch die Auswahl des richtigen Paradigmas kann der Code einfacher, schneller und effizienter geschrieben werden. Moderne Programmiersprachen unterstützen oft mehrere Paradigmen.